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(kunid) Jeder fünfte Österreicher ist zuletzt aus Liebesgründen umgezogen, das zeigt eine aktuelle Studie von immowelt.at. Konkret wechseln Frauen die Wohnung am häufigsten wegen einer neuen Beziehung, Männer aufgrund von Mängeln der alten Wohnung oder der Lage der neuen Bleibe. Und für Besserverdiener ist der Kauf einer Immobilie der häufigste Umzugsgrund.

Jeder 5. Österreicher ist das letzte Mal wegen der Liebe umgezogen: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative Studie von immowelt.at.

Besonders die weiblichen Befragten hören bei der Wohnungswahl auf ihr Herz. Gut ein Viertel (26 %) der Frauen sind zuletzt wegen einer Beziehung umgezogen.

Männer sind da deutlich pragmatischer: Nur bei 15 % war eine neue oder gescheiterte Beziehung der Grund für den Umzug.

Für die von Studie „Wohnen und Leben 2019“ wurden im Februar 2019 österreichweit 500 Personen (Online-Nutzer) ab 18 Jahren befragt.

Weitere Gründe für den Wohnungswechsel

Die meisten männlichen Befragten (21 %) gaben an, dass sie die Wohnung gewechselt haben, weil sie mit der bisherigen unzufrieden waren.

Zum Beispiel weil es Mängel wie Schimmel an den Wänden oder eine defekte Heizung gab oder die Nachbarschaft beziehungsweise Lage nicht zugesagt hat.

Auch für die Gesamtheit der Österreicher ist eine bessere Wohnung der häufigste Grund für den Umzug. Insgesamt 21 % gaben in der Befragung an, dass Zustand und Ort des neuen Zuhauses ausschlaggebend waren.

Weitere 18 % haben aus familiären Gründen den Wohnort gewechselt – zum Beispiel, weil die Wohnung mit dem Nachwuchs zu klein wurde, pflegebedürftige Angehörige eine intensivere Betreuung brauchten oder um ganz einfach näher bei der Verwandtschaft zu wohnen.

Gutverdiener wechseln ins Eigenheim

17 % sind zuletzt umgezogen, weil sie sich den Traum vom Eigenheim verwirklicht haben und in eine Eigentumswohnung oder ein eigenes Haus gezogen sind.

Ein Jobwechsel war hingegen bei den wenigsten Österreichern verantwortlich für den letzten Umzug. Gerade einmal 5 % sind aus beruflichen Gründen umgezogen, 2 % für die Ausbildung. sind.

Auch das Einkommen spielt eine Rolle bei den Umzugsgründen. Während 27 % der Besserverdiener zuletzt ins Eigenheim gezogen sind, gaben nur 7 % der Geringverdiener dies als Grund an.

Unter den Österreichern mit geringem Einkommen ist der Wohnungswechsel hingegen häufiger die Folge einer neuen Beziehung. So ziehen fast doppelt so viele Geringverdiener (26 %) aus Liebe um wie Besserverdiener (14 %).

Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie

Abgefragt wurde: „Aus welchem Grund sind Sie das letzte Mal – als Erwachsener – umgezogen?“ Beantwortet wurde diese Frage folgendermaßen:

+ aus wohnungsbezogenen Gründen (z.B. andere Lage, Mängel, Nachbarschaft): 21 %

+ wegen einer Beziehung / Liebe (z.B. neue oder gescheiterte Beziehung): 20 %

+ aus familiären Gründen (z.B. Familienzuwachs, Nähe zur Verwandtschaft, Pflegebedürftigkeit): 18 %

+ wegen eines Immobilienerwerbs: 17 %

+ „Ich bin als Erwachsener noch nie umgezogen.“: 17 %

+ aus beruflichen Gründen: 5 %

+ für die Ausbildung: 2 %

 

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